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<pre>Insbesondere die Bremer müssten – sofern es im Fußball wirklich immer gerecht zuginge – eigentlich schon einige Zähler mehr auf dem Konto haben. Hochverdient war von den bis dato drei Pleiten nämlich nur jene im ersten Heimspiel gegen die Bayern (0:2).  <p> Die kommenden Spieltage sollten jedoch einfacher werden. Das Spiel gegen den VfL Wolfsburg könnte damit ein wichtiger Grundstein für eine mögliche Europapokal-Platzierung sein.  <p>  Dabei konnten die Gäste aber natürlich auch nur deshalb von dieser Effizienz profitieren, weil die Hintermannschaft weitgehend tadellose Arbeit verrichtete; im benannten Zeitraum schlug es etwa durchschnittlich nur alle 180 Minuten im königsblauen Kasten ein. <p> Daniel Didavi, der zum 3:3 traf und mit seinen zehnten Saison-Treffer einen neuen persönlichen Saisonrekord aufstellte, war trotz des Punktgewinns mit der Leistung des VfB nicht zufrieden. <p>  Dass sich die Bremer derzeit mit kaum noch ligatauglichen 4(!) Punkten am hintersten Ende der Heim-Tabelle platzieren, wird nach unserer Prognose auch gegen die Berliner von Bedeutung sein — wenig deutet vorab darauf hin, dass die Hertha im Norden aus ihren Träumen gerissen wird.  </pre>


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<pre>Dank dieser steuert die Elf von Roger Schmidt (51 Punkte) aktuell geradewegs auf die Champions League zu. Erst recht, nachdem die Verfolger aus Berlin (49), Mönchengladbach, Mainz und eben Gelsenkirchen (alle drei 45) am vergangenen Wochenende allesamt geschwächelt haben.  <p> Zwar darf den Blau-Weißen an dieser Stelle zu Gute gehalten werden, dass zumindest das 2:2 gegen den FC Bayern keineswegs von schlechten Eltern war: Trotz dieses beachtlichen Teilerfolges nahm die Hertha den HSV jüngst schon zu einem ausgemachten Krisen-Gipfel in Empfang.  <p>  Während der BVB damals auf dem Relegationsplatz rangierte, zierten die Bremer sogar das Tabellenende in der Bundesliga. Von einem Krisentreffen dieser Art kann am kommenden Samstag jedenfalls nicht mehr die Rede sein. <p> Insbesondere da die „Wölfe“ in den letzten Jahren eher gegen den Abstieg spielten als um das internationale Geschäft. <p>  Nach dem fast folgerichtigen Ausgleich von Adam Szalai schienen die Gäste zwischenzeitlich sogar drauf und dran zu sein, das Eröffnungsduell vollends zu den eigenen Gunsten zu drehen.  </pre> 


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<pre> VfB-Coach Wolf nahm Ailton nach der Partie in Schutz, nannte es nur einen „kleinen Fehler“. Keeper Ron-Robert Zieler sprach das Malheur deutlicher an, nahm jedoch alle Spieler in die Pflicht.  <p> Der Direktvergleich zu Stuttgart – Schalke: 42 Siege, 15 Unentschieden, 37 Niederlagen.  <p>  Ã„hnlich ist die Entwicklung bei der Anzahl der Gegentore. Im Vorjahr zählte die Abwehrreihe mit nur 44 erhaltenen Gegentreffern noch zu einer der stabilsten der Liga, mit 15 Gegentoren in dieser Saison hingegen nur zum unteren Ende der Bundesliga. <p>  Nun zeugt es durchaus von einer gewissen Hartnäckigkeit, dass Schalke in der laufenden Transferperiode erneut mit zwei spektakulären Deals aufhorchen ließ: Mit Badstuber und Burgstaller schlossen sich dem Team abermals ein paar prominente Namen an. <p>  Das verpatzte Debüt gegen Werder tat Schalke ganz besonders deshalb weh, weil die schlimmste Durststrecke im Pott gerade erst überwinden schien: Die zuvor gegen Hannover und Hoffenheim eingefahrenen Siege ließen die vorherigen Enttäuschungen jedoch nur kurzzeitig vergessen.  </pre>


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<pre> Hauptverantwortlich für den Höhenflug ist dabei fraglos die stark verbesserte Defensive. Zu Saisonbeginn gehörte man noch zu den Schießbuden der Liga und stellt aktuell bei 21 Gegentoren immer noch die zweitschlechteste Abwehrreihe der Liga.  <p> Das lässt sich auch statistisch belegen: In der kurzen Korkut-Ã„ra sank die Anzahl an zugelassenen Torschüssen (von 13,3 auf 11,1 pro Partie), Torchancen (von 5,4 auf 4,8) und Gegentoren (1,3 auf 0,75). Dagegen stieg die Verwertung der Torchancen deutlich an (von 16,5 auf 29,2 Prozent).   <p> Schließlich sind die Bayern nicht nur die zweitstärkste Auswärtsmannschaft in dieser Saison, sondern auch in einer Top-Verfassung. <p>  Manager Stefan Reuter gab sich nach dem Spiel ebenfalls enttäuscht, wirklich verwundert war er aber nicht, dass der Mannschaft gegen Spielende der Sprit ausgegangen war.  <p> Jeweilige Niederlagen gegen die Top-Teams aus München und Hoffenheim hatten zuletzt den guten Saisonstart der Königsblauen relativiert: Nach der unerfreulich beendeten Englischen Woche droht es nun gegen Bayer Leverkusen gar noch ein Stück weiter nach unten zu gehen.  </pre>


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<pre> Die 0:5-Klatsche beim FC Bayern München, die die überforderte Truppe mit nur vier begangenen Fouls ohne große Gegenwehr über sich ergehen ließ, war die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen und bereits die achte nach 14 Spieltagen.  <p> In den letzten Partien haben die Fuggerstädter losgelegt wie die Feuerwehr, den Bayern einen, den Leipzigern sogar drei Treffer eingeschenkt. Daher sehe ich beste Voraussetzungen dafür, dass den Gästen das erste Tor gelingt, was mit einer tollen 2,60 belohnt wird.  <p>  Die Hoffnung auf ein Ende der Durststrecke ist an der Weser also recht groß. Zumal die Leistung gegen die Eintracht ansprechend war. Niklas Moisander beendete zwar nach 509 Minuten die Bremer Torflaute, am Ende stand der SVW aber doch wieder ohne Sieg da. <p>  Trotz des vorwöchigen Paukenschlags ist aber noch immer fraglich, ob Gladbach tatsächlich zum furchteinflößenden Schreckgespenst taugt; selbst die aktuelle Serie von fünf ungeschlagenen Pflichtspielen (4 Siege, 1 Remis) lässt uns diesbezüglich noch etwas unentschlossen zurück.  <p> Da der FC Bayern München und Borussia Dortmund auch in der neuen Saison auf den Spitzenplätzen erwartet wird, stehen auch die Chancen gut, dass ein Spieler einer dieser beiden Teams die meisten Meisterschaftstore erzielen wird.  </pre>


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